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Wave Reader bauen: Lektionen vom ersten App Store Launch

Wave Reader im App Store zu veröffentlichen war ein Meilenstein, auf den ich monatelang hingearbeitet hatte. Hier ist, was ich dabei gelernt habe.

Mit dem Kern beginnen

Die erste Entscheidung war die Datenschicht. RSS-Feeds sind von Natur aus chaotisch — verschiedene Formate (RSS 2.0, Atom, JSON Feed), inkonsistentes HTML im Inhalt und Feeds, die ständig die Spezifikation brechen. Die ersten Wochen habe ich damit verbracht, einen robusten Parser zu bauen, der mit der realen Welt umgehen kann, nicht nur mit der Spezifikation.

iCloud-Sync war schwieriger als erwartet

Sync mit iCloud klingt einfach, bis man es tatsächlich macht. Konfliktauflösung, Merge-Strategien und die subtilen Unterschiede zwischen CloudKit und NSUbiquitousKeyValueStore zwangen mich, mein Datenmodell zweimal zu überdenken.

Der Privatsphäre-Vorteil

Worauf ich stolz bin: Wave Reader sammelt null Daten. Keine Analyse-SDKs, kein Tracking, keine serverseitigen Komponenten. Alles läuft auf dem Gerät. Das stellte sich als echtes Unterscheidungsmerkmal heraus — Nutzer bemerken und schätzen das.

Was kommt als Nächstes

Ich arbeite an Widget-Unterstützung und einer besseren Leseerfahrung für Artikel. Das Ziel ist es, Wave Reader zur besten RSS-App für Menschen zu machen, die Einfachheit und Privatsphäre schätzen.